Unterwasserlaufband / Aquatrainer

 

Therapie und/oder Training im Unterwasserlaufband - gelenkschonend und effektiv!

Gewöhnung, wenig Wasser

 

 
Wasserscheue spielt hier meist keine Rolle! Hunde, die nicht freiwillig schwimmen gehen oder um Pfützen einen großen Bogen machen, können sehr wohl ohne Probleme in das Unterwasserlaufband.


Wirkungsweise

Wesentlich für die Arbeit mit dem Unterwasserlaufband sind die physikalischen Eigenschaften des Wassers:

  • hydrostatischer Druck (Druck des Wassers auf den Körper), der Umfang des Körpers verringert sich, wodurch eine leichte Lymphdrainage entsteht
  • Auftriebskraft des Wassers, der Körper verliert an Gewicht und die Gelenke bekommen weniger Druck, werden entlastet
  • Reibungswiderstand des Wassers, der  Widerstand, den das Wasser der Bewegung des Körpers entgegen setzt - Auswirkung ist die Kräftigung der Muskulatur

Training bergauf


Anwendungsbereiche

Erkrankungen des gesamten Skeletts

  • Bandscheibenvorfall
  • Cauda-Equina-Syndrom
  • Wobbler-Syndrom
  • Rückenmarksinfarkt
  • Arthrose
  • HD
  • Hüftgelenksluxation
  • Femurkopfresektion
  • Prothesen
  • Patellaluxation
  • Kreuzbandläsion
  • OCD
  • ED
  • Ellenbogenluxation

Weitere Anwendungsbereiche

  • Frakturen
  • Ausgeheilte Sehnenverletzungen
  • Muskelverletzungen
  • Prä- und Postoperativ
  • Geriatrie
  • Schlaganfall
  • Übergewicht
  • Sporthunde

 

 

Geriatrischer Patienten mit Kreuzbanläsion


Ablauf der Therapie

Ihr Hund wird mit Zeit, Ruhe und Geduld mit dem Unterwasserlaufband vertraut gemacht, bevor es losgeht. Die Gewöhnung und positive Verknüpfung ist das A und O für einen erfolgreichen Lauf.

 

Dauer: Die Laufzeit wird individuell angepasst. Erkrankung, Trainingszustand, Tagesform, etc. alles muss berücksichtigt werden.

 

Je nach Indikation wird vorm Unterwasserlaufband manuell therapiert und ggf. noch nachbehandelt.

 

Kontraindikationen

(in diesem Fall sollte ihr Hund nicht ins UWL)

  • mittel- bis hochgradige Herz-Kreislauf-Insuffizienz
  • schwere Lungenerkrankungen
  • Infektionen / Fieber
  • instabile Frakturen
  • nicht ausgeheilte Sehnenverletzungen
  • Drainage
  • Hauterkrankungen
  • Epilepsie
  • Lymphgefäßschäden